Lyrik

Lyrik & Bücher

 
Tief in Dir ist die Sehnsucht nach Freiheit und Selbständigkeit erwacht, die Deinem Herzen die Kraft erwachsen läßt, herauszutreten aus den Schatten der eigenen Geschichte in ein unbekanntes Licht, das Dir die Welt mit neuen Augen zeigt:
Überraschend und überwältigend schön!

In der Stille steigen sie auf, Gedanken und Eindrücke, Gefühle, die sich formulieren und ausdrücken. – Es ist ein wunderbares Erlebnis: In stillen Stunden der Innerlichkeit und Verbundenheit mit der Schöpfung, weit draußen in der Natur vernehme ich den Klang der unhörbaren Stimme… und das, was sich in mir denkt, denkt sich weiter und beginnt zu klingen in menschlichen Worten und lässt sich ausdrücken: Poesie…

Vor vielen Jahren hat das begonnen, und 2015 habe ich mich entschieden, „meine“ Gedichte zu veröffentlichen, um sie als Impulse bzw. Anstöße weiter zu geben:
2015:  Begegnung mit dem Seelenfreund  (ISBN 978-3-7375-4041-4)
2015:  Wege nach Innen    (ISBN 978-3-7375-7664-2)
2016:  Licht im Widerschein    (ISBN 978-3-7418-3874-3)
2017:  Der Glanz des Morgensterns   (ISBN 978-3-7450-4972-5)
 
BESTELLMÖGLICHKEITEN:
Gedichtband 1 Gedichtband 2 Gedichtband 3

Die ersten beiden Gedichtbände habe ich 2015 veröffentlicht. Im Mai erschien „Begegnung mit dem Seelenfreund“ (ISBN 978-3-7375-4041-4) und im Dezember wurde „Wege nach Innen“ verlegt (ISBN 978-3-7375-7664-2). Gedichtband 3 mit dem Titel „Licht im Widerschein“ (ISBN 978-3741-838-743) habe ich im Jahr 2016 veröffentlicht. Ostern 2017 folgte dann Gedichtband 4 mit dem Titel „Der Glanz des Morgensterns“ (ISBN 978-3-7450-4972-5).
Sie können die Gedichtsammlungen als gedrucktes Taschenbuch oder als eBook Version im Internet oder beim Buchhändler Ihres Vertrauens bestellen.

  

Bestellmöglichkeiten

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Als Taschenbuch oder Kindle eBook
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Als eBook
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Um Ihnen einen kleinen Eindruck zu geben, habe ich nachstehend einige Gedichte hinterlegt – zum Lesen oder zum Hören. – Klicken Sie einfach auf den Namen des jeweiligen Gedichtes…
 
 
 
Augenblick

Augenblick

In Dir öffnet sich ein Fenster –
   nur ein Stück breit erst.
In Dir löst sich eine Tür –
   nur einen Spalt breit erst.
In Dir lichten sich Nebel –
   nur eine Hand breit erst.

Das Rauschen des Alltags wird leiser und schwächer –
   nur einen Augenblick lang erst.
Das Lärmen des Denkens wird stiller und feiner –
   nur eine Weile lang erst.
Das Hetzen im Handeln wird milder und sachter –
   nur eine Phase lang erst.

Ein zartes Vibrieren umgibt Deinen Körper –
   einen Augenblick lang.
Eine sanfte Stille erfüllt Deine Sinne –
   einen Augenblick lang.
Ein weiches Licht verströmt Deine Seele –
   einen Augenblick lang.

  Du machst einen Schritt und bist am Ziel:
Augenblick der Unendlichkeit!
Du öffnest Dein Herz und bist bei Dir:
Augenblick der Ewigkeit!
Du fühlst Deine Seele und bist im Leben:
Augenblick der Göttlichkeit!

 

Perlen des Lichts

Perlen des Lichts

Weiß schäumt die Gicht in ihrem tosenden Sturz
durch schwarz schimmerndes Gestein
und tausend unsichtbarer Perlen brechen die Sonne
in einen Bogen aus buntem Licht:
Flüchtig legt er sich wie eine funkelnde Brücke über den Abgrund –
Ort der Sehnsucht und Schwelle des Lebens.

Woher und Wohin?

  Hinab in die Ebene gleitet der blaue Strom
in glitzernden Schleifen unaufhaltsam
der Fülle entgegen, dem endlosen Ganzen,
das sich erstreckt von Horizont zu Horizont.

Hinauf in die Höhe lockt das klare Wasser
auf unübersichtlichen Stiegen tanzend
der Quelle entgegen, dem zarten Anfang,
der sich Bahn bricht zwischen Fels und Stein.

Anfang und Ende?

Das Woher des Anfang und das Wohin des Endes
schließen den Kreislauf des Lebens.
Sie erheben sich aus dem Rausch der Tage
und schlagen einen schimmernden Steg:
WEG – WEISE zu IHM!

 

 

Wasser des Lebens…

Wasser des Lebens...

 

Aus dem Nichts entspringt eine Quelle,
Wasser des Lebens,
Dein Anfang ist geboren
im Schoß der Erde.

Aus den Bergen rinnt ein Fluss,
Quelle des Lebens,
Dein Weg hat begonnen
im Kargen der Hänge.

Durch das Tal rauscht ein Strom,
Fluss des Lebens,
Deine Kraft wird sich zeigen
im Bersten der Felsen.

In der Ebene gleitet ein Wasser,
Strom des Lebens,
Dein Ziel ist gegeben
in der Weite des Meeres.

 

Wird ER mich bergen?
Wird ER mich nähren?
Wird ER mich tragen?
Wird ER mich bewahren?

DU bist das lebendige Wasser!
Denn: Das Leben entspringt in Dir…
Das lebendige Wasser bist DU!
Denn: Ursprung und Ziel sind EINS…

 

 

Begegnung mit dem Seelenfreund

Begegnung mit dem Seelenfreund

 

In mir öffnet sich ein Raum,
das Innerste meines Herzens.
Du trittst ein und bist geborgen:

    verstanden, getröstet, ermutigt…

Wenn Du gehst, bin ich allein mit mir
und dem, was bleibt von Dir.

In Dir öffnet sich ein Raum,
das Innerste Deines Herzens.
Ich trete ein und begegne Deiner Liebe:

    Verständnis, Trost, Ermutigung…

Wenn ich gehe, fühle ich mich ganz in mir
und dem, was bleibt von Dir.

Zwischen uns öffnet sich ein Raum,
das ewige Echo der göttlichen Liebe unserer Seelen.
Wir treten ein und begegnen einander:

schutzlos, nackt, ängstlich…

Wir treten ein und begegnen unserer Liebe:

    Verständnis, Trost, Ermutigung!

Wir treten ein und sind geborgen:

    verstanden, getröstet, ermutigt!

Wenn wir gehen, sind wir ganz in uns selbst
und bleiben verbunden mit dem anderen in uns selbst.

Und der göttliche Raum der gegenseitigen Liebe öffnet sich,
wenn Mut und Wagnis:

    inneres gegen besseres Wissen,

wenn Vertrauen und Hingabe:

    innere gegen erfahrene Wahrheit

sich tragen und führen lassen von unsichtbarer Hand.

 

Ein Lied vom Leben der Liebe

Ein Lied vom Leben der Liebe

 

 

Was werde ich noch werden,
was nimmer ich schon bin?
Was werde ich denn leben,
was nicht mein Selbst schon ist?
Ich werde und ich lebe,
wie ich jetzt lieben will!

 

Das Herze ruft dem Herzen zu:
„Deine Zärtlichkeit ersehne ich!“
Behutsam rührest Du mich an,
dass ich mich finde neu bei Dir.

Die Seele haucht der Seele zu:
„Geborgenheit ersehne ich!“
Ganz achtsam kommest Du mir nah,
dass ich mich bergen kann in Dir.

Das Ich streckt sich zum Du hin aus:
„Einheit mit Dir ersehne ich!“
Vertraut erlebe ich durch Dich,
dass zwei sind eins und bleiben zwei.

 

Was wollen wir noch werden,
was nimmer wir schon sind?
Was wollen wir denn leben,
was nicht das Selbst schon ist?
Wir werden und wir leben,
wie wir Geliebte sind!

Das Du im Ich versteht das Wir:
„Die Ewigkeit ersehne ich!“
Verlässlich können sehen WIR,
dass Liebe lässt und ewig eint.

  Was sollen WIR denn werden,
was nimmer WIR schon wurden?
Was sollen WIR denn leben,
was nicht das Selbst schon war?
WIR wurden und WIR lebten,
wie WIR Geliebte sind!

 

Der Tanz

Der Tanz

In der untergehenden Abendsonne wirkt der von Bergen umgebene See
wie eine Tanzfläche aus gläsernem Parkett. Das rhythmische Plätschern
des Wasser gibt den Takt zum Flötenspiel des Windes, und das Farbenspiel
der Sonne taucht den kosmischen Ballsaal in ein farbenfrohes Design.
Gern nimmt die Seele die Aufforderung an:
Zum Tanz auf dem See.

 

Beschwingt gleitet sie hin in den Farben der Welt und fällt ein in den
Rhythmus von Sehnsucht und Geld. Um erschrocken in den Abgrund der
Tiefe zu sehen, als Lichter und Flötenspiel plötzlich vergehen. Die Nacht
und die Wellen verwandeln den See.
Verwirrt flieht die Seele zum sicheren Ufer:
Weg vom Tanz auf der Oberfläche des Sees

 

Ernüchtert kehrt sie in die Hütte zurück und fängt langsam an, das
ganze Leben zu sehen. Das glatte Parkett einer rosigen Welt verbirgt
unter sich ein Gesicht schwarz entstellt. Zum freudigen Schein einer heitern
Zeit gehört auch der Abgrund, der Schmerz und die Pein.
Geladen zum Tanze die Seele nun schwingt:
Versöhnt mit der Tiefe der Tanz neu beginnt.

 

Kein Tag wie jeder andere

Kein Tag wie jeder andere

Ganz nah, weit weg
und zeitlos da
sind die Lichter ein Licht -
…des göttlichen Lichts.
 
Durch Raum und Zeit
und Ewigkeit
tanzen Lichter im Licht -
…wie der Sonnenschein.
 
An jenem Tag
oder irgendwann
wird die Seele als Mensch -
…zum göttlichen Schein.
 
Durch Auf und Ab,
im Hier und Jetzt
erkannte die Seele -
…den Menschen aus Licht.